bye bye, blackberry!

warum ein innovationsvorsprung niemals garant für dauerhaften erfolg sein kann

| digitale innovation

einst waren sie das nonplusultra und die begehrtesten kommunikationsgeräte – blackberrys. vor allem im businessbereich galten sie als statussymbol. ab august 2020 wird nun schluss damit sein. der hersteller tlc hat die einstellung der produktion für den spätsommer angekündigt. „das beispiel zeigt ganz deutlich, dass man sich als unternehmen auf seinem erfolg und seinem erfolgsmodell niemals ausruhen darf. es gilt sich tag ein tag aus zu optimieren, um innovativ und leistungsfähig zu bleiben“, betont fabian schmid, vorsitzender der geschäftsleitung der schmiddesign gmbh & co. kg. die agentur betreut als experte für crossmediale markenkommunikation zahlreiche unternehmen, vor allem aus dem gesundheitsbereich, wie etwa den klinikverbund allgäu oder die bayerische landesapothekerkammer.

anfang der 2000er jahre waren die geräte mit der physischen tastatur der absolute renner unter geschäftsleuten und gehörten zur standardausstattung in banken und bei politikern. blackberrys haben als erste geräte überhaupt für mobile e-mails gesorgt. bis im jahr 2007 apple mit dem iphone auf dem markt kam. ohne tastatur, dafür mit touchscreen. ein novum. die blackberry-hersteller belächelten die konkurrenz wie apple oder samsung und nahmen die innovation nicht ernst, was sich als fataler irrtum herausstellte. „die vermeintliche erfolgsgeschichte und der darauffolgende absturz zeigen deutlich, wie gefährlich es für unternehmen sein kann, sich auf dem scheinbaren erfolg auszuruhen. wer seinen vorsprung überschätzt und nicht alles dafür tut, sich ständig zu erneuern und den aktuellen marktgeschehnissen anzupassen, der wird dauerhaft leider scheitern“, formuliert schmid klar. gerade im digitalen bereich, der ungeheuer schnelllebig und bahnbrechend sei, müsse man sich tagtäglich auf neue ideen einlassen. „es gibt kein stehenbleiben oder zufrieden sein. man muss immer vorwärtsdenken und bereit sein, neue und gerne auch kreative wege zu gehen. negativbeispiele wie der schrittweise abstieg von nokia oder eben jetzt blackberry verdeutlichen drastisch, was passiert, wenn man nicht vorangeht oder um die ecke denkt. auch wir als experten für markenkommunikation versuchen immer wieder, uns zu hinterfragen, zu optimieren und trends sowie zukunftsströmungen frühzeitig zu erkennen. nur so ist gewährleistet, dass wir mit unseren strategien und maßnahmen am ball bleiben und neue entwicklungen nicht verschlafen. es ist ein ständiges ausprobieren, entwickeln und wachsen“, erklärt der geschäftsführer der schmiddesign.

florian burghausen
senior creative
tobias riesemann
web developer
gianna reil
senior creative
nico todesko
senior creative
teresa weber
mitglied der geschäftsleitung, prokuristin
fabian schmid
vorsitzender der geschäftsleitung
kathrin dorsch
redakteurin
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auszubildende mediengestalterin
verena madlener
auszubildende mediengestalterin
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projektvertrieb
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sabine stodal
redakteurin
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